Innsbrucks Eishockey-Cracks ließen sich gegen Fehervar vom frühen 0:2-Rückstand nicht verunsichern, schnappten sich mit dem 5:2 den dritten Sieg in Folge, den sechsten im achten Spiel. Am Dienstag soll in Linz der nächste her.
Sechs Siege aus den ersten acht Spielen. Das ist eine eindrucksvolle Bilanz, für Innsbrucks Haie der beste Start seit der Liga-Rückkehr 2012. Zuletzt hatten sie das in der Saison 2006/07 in der höchsten Spielklasse geschafft. Was auch erstaunlich ist: Die Tiroler feierten bislang ausschließlich Drei-Punkte-Siege, mussten in keiner Partie in die Verlängerung.
Wir hatten eine Woche nicht gespielt, das erste Drittel verschlafen.
Coach Mitch O’Keefe
Der 5:2-Heimerfolg am Samstag gegen Fehervar war nach einem 0:2-Rückstand allerdings ein hartes Stück Arbeit. „Wir hatten eine Woche nicht gespielt, das erste Drittel verschlafen. Da waren sie besser vorbereitet. Im zweiten Abschnitt wachten wir auf. Das Powerplay hat uns das Momentum gegeben. Am Ende hatten wir mehr Kraftreserven“, erklärte Coach Mitch O’Keefe. Für Fehervar war es das dritte Spiel in vier Tagen
Großartiges Powerplay
Das angesprochene Überzahlspiel ist das beste in der Liga. O’Keefe nannte ein Geheimnis, warum es in dieser Saison so hervorragend funktioniert. „Wir haben kreative Spieler, sie bekommen ein bisschen mehr Freiheiten. Ich vertraue ihnen.“ Die Haie trafen bei ihren ersten zwei Powerplay-Möglichkeiten zum 1:2 und 3:2. „Wir haben das erste Drittel abgehakt, nie aufgegeben“, sagte Stürmer Lukas Bär, der bei seinem dritten Saisontor herrlich ins Kreuzeck getroffen hatte.
Mit Linz noch eine Rechnung offen
Am Dienstag soll der vierte Sieg in Folge her, gastieren die Innsbrucker im Top-Spiel in Linz. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, meinte O’Keefe. Das erste Saisonduell wurde zuhause 2:5 verloren.
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