Eine große Liebe zur Natur und zur Landschaft spannt den Bogen über das beachtliche Werk von Heinz Göbel. Die Galerie in der Schmiede widmet dem oberösterreichischen Künstler und Landeskulturpreisträger, der vor neun Jahren verstarb, ihre Herbstausstellung.
Kurz vor dem Ableben Heinz Göbels (1947 bis 2013) war eine Ausstellung in der Galerie in der Schmiede in Vorbereitung, doch es kam nicht mehr dazu. Erst jetzt holt man die Präsentation nach, die in enger Zusammenarbeit mit Witwe Maria Moser und Tochter Lena Göbel entstanden ist. Dadurch gelang es, dass seltene Gemälde und Papierarbeiten erstmals präsentiert werden können. Sie bleiben Göbels Lebensthema, das er in Landschaften fand, völlig treu.
Auf der Suche nach den Elementen
Die Landschaftsmalerei ist ein uraltes Feld der Kunst. Dennoch wollen Künstler bis heute stets neue Darstellungswege finden. So auch Heinz Göbel, der Kompositionen entwickelte, die mehr sind als pure Abbildungen. Er erforschte in seinem Werk - Zeichnungen, Gemälde - die elementaren Kräften der Natur, wie er sie selbst erlebte. Seine eigenen Eindrücke und Empfindungen bilden die Grundlage seiner künstlerischen Arbeit.
Dem Landeskulturpreisträger gelang es, auf sinnliche, unverkitschte Weise, die innere Dynamik der Natur in abstrakten, auf wenige Farben reduzierten Formationen darzustellen. Eine schöne Retrospektive, die bis 11. November dauert. Infos Galerie in der Schmiede
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