Weil in der Stadt Linz viele Laternen gewartet wurden, tauchten Gerüchte über ein vorzeitiges Abdrehen der Lichter auf. ÖVP-Stadtvize Martin Hajart will davon nichts wissen.
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Info, dass die Stadt künftig auch auf den Fuß- und Radwegen die Beleuchtung früher abdrehen oder gar dunkel lassen könnte. Der für öffentliche Beleuchtung zuständige Stadtvize Martin Hajart (ÖVP) gibt aber Entwarnung: „Die Lichter bleiben an. Städtische Beleuchtungsanlagen wie Straßenlaternen oder Leuchtstellen werden im Auftrag der Stadt laufend gewartet und im Falle eines Defekts rasch ausgetauscht. Wer hier Einsparungen interpretiert, tappt im wahrsten Sinne des Wortes selbst im Dunklen.“
Erleichterung bei Sicherheitsstadtrat
FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml ist erleichtert: „Schlecht beleuchtete Straßen, Wege und Plätze sind Angsträume und eine Einladung für Kriminelle.“
Ausbau der „situativen Beleuchtung“
Fakt ist aber auch, dass bei der Beleuchtung auf den Energieverbrauch geachtet werden muss. Deshalb soll laut Hajart bei künftigen Bauprojekten oder größeren Umbauarbeiten in Wohngebieten die „situative Beleuchtung“ verstärkt eingesetzt werden. Das heißt: Das Licht geht nur bei Bedarf an. „Im Rahmen dieses Konzepts werden Straßenleuchten mit Bewegungs- oder Radarsensoren versehen. Diese registrieren, ob sich im Überwachungsbereich ein Verkehrsteilnehmer bewegt. Befinden sich keine Verkehrsteilnehmer auf der Straße, wird das Licht auf das in der Norm festgelegte Mindestausmaß der Beleuchtungsstärke reduziert“, erklärt Hajart.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.