Die Voraussagen sind alles andere als positiv“, sagt der ernüchterte Finanzreferent des Landes, Christian Stöckl (. Salzburg hat für das kommende Jahr eine Neuverschuldung von rund 540 Millionen Euro budgetiert. „Für krisenhafte Zeiten“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. 200 Millionen Euro davon gelten als Verstärkungsmittel um flexibel reagieren zu können. Diese können kurzfristig, wenn benötigt, per Regierungsbeschluss freigegeben werden. Damit möchte die Regierung auf Teuerungen oder etwa auf eine größere Anzahl von Flüchtlingen aus der Ukraine reagieren können. Unterm Strich bleibt: Keiner weiß, was kommen wird. Prognosen gehen von einer Stagnation samt Inflation aus. Bei steigenden Ausgaben und weniger Ertragsanteilen bleibt nur die Verschuldung.
Die Ausgaben im Gesundheitsbereich werden 1,065 Milliarden Euro betragen. 200 zusätzliche Stellen für die Landeskliniken sind dabei eingerechnet. „Falls man das Personal findet, wollen wir vorbereitet sein“, so Stöckl. Auch der Sozialbereich erhält erstmals mehr als 500 Millionen Euro, rund 230 Millionen davon rein für die Pflege. „Jeder Salzburger, der Hilfe bracht, bekommt sie auch“, ist sich Landesvize Heinrich Schellhorn (Grüne) sicher. Der Heizkostenzuschuss werde ab 1. Jänner auf 300 Euro erhöht. Vollkommen zufrieden ist Landesrätin Andrea Klambauer (Neos). Zusätzliche Millionen sollen die Arbeitsbedingungen in den Kindergärten verbessern und auch die Elternbeiträge senken. 175 Millionen Euro sind im Wohnbauprogramm vorgesehen.
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