Nur im Lungauer Muhr konnte sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen nicht durchsetzen. Zwei Kandidaten erhielten mancherorts gar überhaupt keine einzige Stimme.
Die Lungauer Gemeinde Muhr kann sich mit dem amtierenden und neugewählten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen nicht identifizieren. Die 414 Wahlberechtigten des Ortes haben am Sonntag dem Freiheitlichen Kandidaten Walter Rosenkranz zum einzigen Sieg in einer Salzburger Gemeinde verholfen. Noch ohne der Auszählung der Wahlkarten brachte es der FPÖ-Mann auf 37,1 Prozent. Der Präsident kam auf 35,7 Prozent. Schon bei der vergangenen Wahl im Jahr 2016 hatten die Lungauer eine klare Meinung. Bei der Stichwahl-Wiederholung holte der damalige FP-Kandidat Norbert Hofer satte 84,46 Prozent.
Am Land hatten es die beiden Außenseiter-Kandidaten Michael Brunner (MFG) und Heinrich Staudinger (Parteilos) prinzipiell schwer. Beide bekamen in so mancher Gemeinde – ohne Wahlkarten – sogar keine einzige Stimme. Brunner ging unter anderem in Weißbach bei Lofer oder Tweng, Staudinger etwa in Kleinarl komplett leer aus.
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