Ein Räuber überfiel in der Nacht zum Mittwoch diese Eni-Tankstelle in Salzburg-Schallmoos. Nun bittet die Kripo um Hinweise.
Erneut, nur drei Tage nach dem Überfall in Hallwang, ist eine Tankstelle von einem bewaffneten und maskierten Räuber überfallen worden – diesmal war die Eni-Tankstelle im Salzburger Stadtteil Schallmoos betroffen. In der Nacht zum Mittwoch, kurz vor 1 Uhr, betrat, wie berichtet, der mit einem FFP2-Mundschutz maskierte Täter die Geschäftsräume der Tankstelle, richtete drohend eine Pistole auf die Angestellte und forderte Bargeld.
Das Opfer übergab dem Täter eine geringe Menge Bargeld. Daraufhin ergriff der Maskierte die Flucht – zu Fuß in Richtung Saint-Julien-Straße, wie es von der Polizei heißt. Eine erste eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Beschrieben wird der gesuchte Räuber als etwa 1,80 Meter groß, schwarz bekleidet mit einem langen Mantel und einer Kappe. Er wird auf 40 bis 50 Jahre geschätzt, heißt es von den Ermittlern. Kurz nach der Tat nahmen Kripobeamte Spuren auf, überprüften die Bilder der Überwachungskamera und betreuten die geschockte Angestellte.
Anders als noch beim Überfall auf die Jet-Tankstelle in Hallwang am Sonntagabend wird die Polizei diesmal keine Fahndungsbilder veröffentlichen: Sie seien „nicht verwendbar“, heißt es von der Exekutive.
Die Ermittlungen laufen aber auf Hochtouren: Ein Zusammenhang mit dem Hallwanger Fall ist durchaus möglich und naheliegend, erklärt eine Polizei-Sprecherin: So weisen auch die Täterbeschreibungen der Opfer gewisse Parallelen auf. Die Kripo bittet bei der Fahndung nach den Räubern um Hinweise aus der Bevölkerung: 059133/50 3333.
Erst im Vorjahr ist dieselbe Eni-Tankstelle dreimal innerhalb von 14 Tagen überfallen worden – immer vom selben Täter, einem Bosnier (30). Für die Raubserie setzte es viereinhalb Jahre Haft.








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