In der New Yorker Musikszene herrscht derzeit helle Aufregung: Jessica Vale, Performance-Künstlerin, hat sich und ihre Freunde nämlich beim Sex aufgenommen - und diese Sounds dann für ihr neues Album "The Sex Album" verwendet.
Wer sich jetzt allerdings beinharte Pornographieerwartet, muss enttäuscht werden, denn: Jessica hat das Gestöhne,Geächze und all die anderen schwülen Sounds durch denComputer gejagt und ein zugegebenermaßen erstklassiges Industrial-Album(allerdings der ruhigeren Sorte) aufgenommen.
Man muss schon genau hinhören, um die Live-Sex-Soundsherauszufiltern - was das hinhören aber noch um einiges spannendermacht.
Alles ist Sex Jessica: "Sex ist die Motivation für alles,was wir tun - auch wenn wir es oft nicht zugeben. Als wir unsentschlossen, auf diesem Album sexuelle Themen anzugehen, wolltenwir mehr tun, als nur über Sex zu schreiben. Wir wollten,dass die Hörer sich fühlten, als würden sie nebenuns liegen und Teil von dem Ganzen sein. Daher war es logisch,Live-Sex-Sounds in das Album einzubauen."
Und es geht noch weiter: "Jeder Sound, der nichtauf einem traditionellen Instrument gespielt wurde, ist eine Aufnahmemeiner Sex-Erlebnisse - manchmal klarer zu hören, manchmalsubtiler."
Das Ganze klingt in seiner Verrücktheit undzugleich Genialität ein bisschen wie die Anfänge derNine Inch Nails. Hm, wäre vielleicht einmal interessant HerrnReznor und Frau Vale in ein Zimmer zu sperren. Was würdeda wohl rauskommen?
Fazit: 9 von 10 elektronisch verzerrtenSchäferstündchen
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.