In einem Naturschutzgebiet auf der zu Malaysia gehörenden Insel Borneo sind Ausflügler am Sonntag Zeugen eines bizarren Phänomens geworden. Im Urwald brach ein Schlammvulkan aus und aufgeschlämmtes tonreiches Sedimentgestein sprudelte aus dem Boden (siehe Video oben).
Schlammvulkane, die auch als Schlammdiapire bezeichnet werden, sind morphologische Erhebungen, die oft die Form eines Vulkans aufweisen. Häufig tritt aus ihnen in mehr oder minder regelmäßigen Abständen wassergesättigter Schlamm aus, nicht selten zusammen mit Methan. Ihre Entstehung geht auf sogenannten „kalten Vulkanismus“ zurück.
Weltweit sind derzeit rund 1100 aktive Schlammvulkane bekannt. Ihr Durchmesser reicht von einigen Dezimetern bis zu acht Kilometern. Der Schlammvulkan mitten im Regenwald in der Provinz Sabah Borneo hat etwa die Fläche eines Fußballfeldes. Zuletzt war er in den Jahren 2014 und 2019 ausgebrochen.









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