Leistungsstarke Internetverbindungen sind für Unternehmen, aber auch für Private heute ein Muss. Um den Breitbandausbau zu forcieren, stellt der Bund jetzt früher als geplant weitere 44 Millionen Euro für Tirol zur Verfügung. Projekte stehen einige am Start.
Insgesamt zählen derzeit 183 Tiroler Gemeinden und 21 Planungsverbände zu den Breitband-Gemeinden. In diesen Orten wurde in den vergangenen Jahren mit Förderungen von Land und Bund in den Ausbau leistungsfähiger Datenverbindungen investiert.
Durch unseren konsequenten Weg sind die Tiroler Gemeinden im nationalen Vergleich in Sachen Breitband ganz vorne mit dabei.
Wirtschaftslandesrat Anton Mattle
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte am Freitag Florian Tursky, Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation, weitere Maßnahmen vor. Demnach zieht der Bund Förderungen für den Breitbandausbau vor. Für Tirol bedeutet das, dass rund 44 Millionen Euro vom Bund zusätzlich noch im heurigen Jahr zur Verfügung stehen. Konkret können damit in 59 Gemeinden Ausbauprojekte schneller umgesetzt werden als geplant. „Gerade für Tirol mit seiner ländlichen Struktur ist das wesentlich, um Chancengleichheit in den Regionen herzustellen“, argumentiert der Staatssekretär.
Tirol unter den Spitzenreitern in Österreich
Seit dem Jahr 2014 unterstützt das Land die Tiroler Gemeinden bei der Schaffung der örtlichen Glasfaserinfrastrukturen jährlich mit zehn Millionen Euro. „Durch unseren konsequenten Weg sind die Tiroler Gemeinden im nationalen Vergleich in Sachen Breitband ganz vorne mit dabei“, erklärt Landesrat Anton Mattle. Tirol verfügt aktuell nach Wien und Vorarlberg mit 68 Prozent über die drittbeste Versorgungsrate der Haushalte mit ultraschnellem beziehungsweise Gigabit-fähigem Internet.








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