Er will es offenbar noch einmal wissen. Der Vorarlberger Landeshauptmann soll vor der Rückkehr stehen. Was ihn erwartet, berichtet Politikexpertin Kathrin Stainer-Hämmerle.
Plötzlich war er wieder da. Für die Politikexpertin Kathrin Stainer-Hämmerle ist es keine Überraschung, dass Vorarlbergs Landeschef Markus Wallner zurückkehrt. Viele sehen das anders. Mehr als drei Monate hat er pausiert. Am Montag hat Wallner an der Klausur des Vorarlberger Landesregierungsteams teilgenommen.
Ermittlungen laufen
Die Lage ist nicht einfacher geworden. Die Teuerung setzt allen zu. Dazu kommt, dass Wallner die ÖVP nach dem Wirtschaftsbund-Skandal reformieren muss. Die Ermittlungen gegen ihn laufen weiterhin. „Die WKStA kommt nicht weiter, weil sich der Zeuge dafür, dass Wallner Inserate gekeilt habe, nicht aus der Deckung traut“, so Stainer-Hämmerle. Das Finanzstrafverfahren hingegen ist nicht abgeschlossen.
„Er war sicher nicht drei Monate spazieren, sondern hat sich eine Kommunikationslinie für sein Comeback zurechtgelegt“, meint Stainer-Hämmerle. Als positiv sieht die Politik-Insiderin, dass die ÖVP als Konsequenz der Wirtschaftsbundaffäre vorweisen kann, dass der Rechnungshof direktes Einschaurecht in die Parteifinanzen erhält.









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