Ganztägig, ganzjährig, gratis: So soll laut SPÖ die Kinderbetreuung in Niederösterreich aussehen. Bestätigt sieht man sich in einer Tagesheimstatistik. Laut dieser steht Niederösterreich bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nämlich nur am vorletzten Platz.
Lediglich den vorletzten Platz belegt Niederösterreich laut neuester Tagesheimstatistik bei der Erfüllung der sogenannten VIF-Kriterien bei Drei- bis Fünfjährigen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat man bei diesem Vereinbarkeitsindikator für Familie und Beruf sogar zehn Prozentpunkte verloren. So haben beispielsweise 489 der 1095 Kindergärten mehr als 25 Schließtage. Für die SPÖ Grund genug, ihre Forderung für eine bessere blau-gelbe Kinderbetreuung zu erneuern.
Unser Anspruch muss sein, Niederösterreich aus dem hinteren Drittel an die Spitze zu führen. Es geht um die Zukunft unseres Bundeslands!
Franz Schnabl fordert eine bessere Kinderbetreuung
„Wir hoffen auf ernsthafte Gespräche“
Wie berichtet, stellten die Sozialdemokraten Anfang des Jahres ihre Vorstellung einer „modernen Kinderbetreuung“ vor. Eine der Kernforderungen: „3 G“, also ganztägig, ganzjährig und gratis. „Die ÖVP hat damals jeglichen Handlungsbedarf kategorisch ausgeschlossen“, ärgert sich SPÖ-Landesvorsitzender Franz Schnabl. Im Vorfeld neuer Gespräche mit ÖVP-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister zeigt er sich zusammen mit GVV-Präsident Rupert Dworak kämpferisch: „Wir hoffen dieses Mal auf ernsthafte Gespräche. Bislang hört man lediglich vom Vorhaben der Senkung des Eintrittsalters in die Landeskindergärten. Das wäre aber nur ein Punkt unseres ,KinderPROgramms’.“
Die Volkspartei hatte damals darauf hingewiesen, dass man mit dem Ausbau von 309 auf 473 Gruppen gerade bei der Kleinkindbetreuung zuletzt massiv investiert habe.










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