04.09.2022 06:00 |

Podcast: Snowboarden

Gemeinsam sind sie unschlagbar auf dem Snowboard

Die beiden Kärntner Parallelslalomprofis Sabine Schöffmann und Alexander Payer sind nicht nur beruflich ein Paar. Im Podcast erzählen sie, wie sie zum Snowboarden gekommen sind.

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Gemeinsam schafften sie heuer ihren bislang größten sportlichen Erfolg: die Kristallkugel im Teambewerb. Doch als Sabine, geboren in Wolfsberg, und Alexander, geboren in St. Veit, die Leidenschaft fürs Snowboarden entdeckten, steckte auch der Sport in Österreich noch in den Kinderschuhen.

„Ich wollte damals mit fünf Jahren einfach meinem älteren Bruder nacheifern“, lacht Sabine Schöffmann. „Das war gar nicht so einfach, weil es damals kein echtes Material für Kinder gab.“ Die ersten Schritte auf dem Snowboard machte sie dann im Garten der Oma.

„Bei mir war’s der Papa - der hatte mit einem ausgeborgten Board so viel Spaß“, erinnert sich Alexander Payer. „Ich war damals sechs Jahre alt und er hat uns beiden gleich Brettln gekauft und wir haben es zusammen gelernt.“

Verein und Internat als Weg zum Profisport
Zum Profisport sind die beiden auf ganz unterschiedliche Weise gekommen. „Wir waren damals immer vier bis fünf Jungs, die einfach gemeinsam Snowboard fahren wollten“, erklärt Alexander Payer. „Mein Papa hat immer alle im Dorf zusammengesammelt und hat uns auf die Pisten gebracht - daraus entstand dann langsam unser Verein und die ersten Rennen.“

Bei Sabine Schöffmann war es aber eine andere Leidenschaft, die sie auf den Weg brachte: „Ich habe Harry Potter und Hanni & Nanni geliebt - die waren alle in einem Internat und erlebten dort Abenteuer. Deswegen wollte ich ins Sportinternat in Stams.“ Ihre Mutter war erst schockiert, hat sie aber trotzdem unterstützt.

Sportliche Erfolge und Rückschläge
Mittlerweile sind beide etablierte Profis auf der Snowboardtour und konnten schon Weltcupsiege im Einzel verzeichnen. Und während sich Alexander schon über eine Olympiateilnahme in Pyeongchang freuen konnte, blieb Sabine dieser sportliche Erfolg bislang verwehrt.

„Vor der Olympiade in Korea hatte ich mich leider verletzt, deswegen hatte ich mich besonders auf die Teilnahme in China gefreut“, erklärt die Athletin. „Aber dann, trotz strengster Isolation, hat mich am Tag nach der Eröffnung der Spiele Corona erwischt und ich musste wieder abreisen.“

Sportlich war das Jahr 2022 trotzdem ein Erfolg für die beiden: Sie schafften im Jänner den ersten gemeinsamen Sieg im Teambewerb vor heimischen Publikum auf der Simonhöhe und legten damit den Grundstein für den Gewinn der Team-Gesamtwertung.

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