Höhere Quote gefordert

Nur 38 Männer arbeiten in Kärntens Kindergärten

Kärnten
31.08.2022 12:30

Geht’s um die Kinderbetreuung, ist das starke Geschlecht in Kärnten ganz schwach. Das Land will das mit einer neuen Ausbildung ändern.

In Kärnten gibt es 2400 Elementarpädagogen. Eigentlich Pädagoginnen. Denn die Anzahl der männlichen Betreuer in Kindergärten und Gruppen sowie Tageseltern ist verschwindend gering. „Es sind nur 1,6 Prozent - derzeit 38 Personen“, weiß Gerhild Hubmann von der Bildungsabteilung des Landes. Generell herrscht Nachwuchsmangel in der Branche.

Wie berichtet, beklagen Betreuer zu hohe Belastung und schlechte Gehälter. Das will Landeshauptmann Peter Kaiser so nicht ganz gelten lassen: „Für eine Gruppenführung gibt es 2823 Euro. Da sind auch die Betreiber der Einrichtungen gefordert.“

Job für Männer attraktiver machen
Um den Beruf wieder attraktiver zu machen, startet das Land parallel zum neuen Kinderstipendium mit tausenden Gratis-Plätzen auch eine Ausbildungsoffensive. Weil zu viele Interessierte zwar die Pädagogische Bildungsanstalt besuchen, dann aber den Job wechseln, wird mit einem neuen, viersemestrigen Kolleg die ältere Generation angesprochen. „Der Vorteil ist, dass es für sie bereits eine bezahlte Praxis in einem Betrieb gibt“, so Hubmann. „Damit hoffen wir, dass das Angebot auch für Männer interessanter wird.“

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