Einen Liquiditätsengpass wie beim städtischen Strom- und Gasversorger Wien Energie müssen die Vorarlberger beim Energieanbieter ihres Landes nicht befürchten.
Hohen Preise für Strom und Gas bringen nicht nur die Endverbraucher ins Schwitzen, sondern auch die Zuständigen bei Wien Energie. 1,7 Milliarden Euro müssen die Hauptstädter aufbringen, um so genannte Futures kaufen zu können. Gelingt das nicht, ist der Lieferant vom Handel abgeschnitten.
„Wir haben dieses Problem nicht, weil wir eine völlig andere Handelsstrategie verfolgen“, stellt Andreas Neuhauser, Leiter der Kommunikation bei den illwerke vkw, klar. Was den Strom betrifft, bezieht das Unternehmen nämlich nur einen kleinen Teil über die Börse. „Hauptsächlich handeln wir bilateral mit ausgesuchten Partnern. Für die Abwicklung dieser Geschäfte sind keine Sicherheiten nötig“, erklärt Neuhauser.
Zwischen 50 und 60 solcher Strom-Handelspartner stehen auf der Liste der illwerke vkw. Zudem gibt es Limits für Geschäfte, die ständig geprüft und adaptiert werden. Völlig problemlos würden auch die Geschäfte in Sachen Gas über die Bühne gehen.
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