Mega-Entlastungspaket

Gratis Betreuung für 19.044 Kärntner Kinder

Kärnten
29.08.2022 13:40

Jetzt ist es da, das Kärntner Kinderstipendium: Ab 1. September müssen Eltern für die Betreuung in Kindergruppen und Kindergärten bei Bedarf nur noch für das Essen bezahlen - die Betreuungskosten übernimmt bis zu 247 Euro im Monat das Land. Durch dieses Entlastungspaket ersparen sich Familien bis zu 3000 Euro pro Jahr!

„Vor 10, 20 Jahren waren Kindergärten noch Unterbringung und Aufbewahrungsstätten - heute dagegen sind es moderne Bildungseinrichtungen“, glaubt Landeshauptmann Peter Kaiser. 608 Standorte gibt es in Kärnten mit 880 Gruppen, in denen insgesamt 19.044 Mädchen und Buben bis zu sechs Jahren betreut werden. Und das von nun an kostenlos: „Der Traum vom Kinderstipendium wird endlich wahr. Das Land übernimmt die durchschnittlichen Kosten für jedes Kind. Eltern müssen nur noch die Essensbeiträge bezahlen oder, wenn ihre Einrichtung teurer ist, den Differenzbetrag.“

Insgesamt werden 27 Millionen Euro in dieses Entlastungspaket investiert, von dem Familien mit bis zu 2964 Euro pro Jahr profitieren. Dies errechnet sich aus den durchschnittlichen Beiträgen, die bei 247 Euro für einen Ganztagsplatz in einer Kindertagesstätte für die Unter-Dreijährigen und bei 147 Euro im Kindergarten liegen. Auch der Kostenersatz für Tagesmütter/Väter wurde auf 1,50 Euro pro Stunde angehoben. Kaiser: „Jeder Euro, der in die Bildung von Kindern geht, kommt letztlich 16-fach zurück. Das ist ein Investment in die Kärntner Zukunft, weil Familienfreundlichkeit auch zum Wirtschaftsfaktor wird.“

Auch Qualitäts- und Ausbildungsoffensive geplant
Weil mit der Kostenübernahme der Ansturm auf Betreuungsplätze noch weiter zunehmen wird, soll es aber auch endlich eine Qualitäts- und Ausbildungsoffensive geben. „Um den Beruf der Elementarpädagogen wieder attraktiver zu machen, setzen wir uns für einen besseren Personalschlüssel, höhere Einstiegsgehälter und mehr Weiterbildung ein“, versichert auch Gerhild Hubmann, Leiterin der Bildungsabteilung. So gibt es nun ein Kolleg, bei dem sich auch Spätberufene zur Kindergärtnerin ausbilden lassen können.

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