„Dass es schwer wird, haben wir alle gewusst, aber wir haben unsere Stärken. Ich glaube noch immer an unsere Mannschaft“, sagte Austria Lustenau-Keeper Domenik Schierl im Sky-Interview nach der 0:6-Heimniederlage gegen Meister Red Bull Salzburg. Nun gilt es aus dem bezahlten Lehrgeld die richtigen Lehren zu ziehen.
Ein kleiner Trost für die Austria - so wie Salzburg in der zweiten Halbzeit aufspielte, hätte keine österreichische Mannschaft eine Chance gegen den Serienmeister gehabt. Sprach doch selbst Bullen-Coach Matthias Jaissle von der besten Saisonleistung seines Teams. Es war übrigens nicht die höchste Niederlage, die Lustenau in der Bundesliga kassierte. Im Abstiegsjahr 2000 fegte Sturm in der vorletzten Runde die Grün-Weißen mit 7:0 vom Platz. Doch das ist längst Geschichte. Das jüngste 0:6-Debakel hingegen fällt klar unter die Kategorie „Lehrgeld zahlen“.
Die Chance zur Rehabilitierung kommt für die Vorarlberger bereits am Dienstag: Da geht es in der zweiten Runde des ÖFB-Cups nach Wien-Dornbach, wo Ostliga-Kultverein Wiener Sport-Club wartet (19).
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