Austria Lustenau

Ein Lehrgeld und die Lehren daraus

Vorarlberg
29.08.2022 11:55

„Dass es schwer wird, haben wir alle gewusst, aber wir haben unsere Stärken. Ich glaube noch immer an unsere Mannschaft“, sagte Austria Lustenau-Keeper Domenik Schierl im Sky-Interview nach der 0:6-Heimniederlage gegen Meister Red Bull Salzburg. Nun gilt es aus dem bezahlten Lehrgeld die richtigen Lehren zu ziehen.

Ein kleiner Trost für die Austria - so wie Salzburg in der zweiten Halbzeit aufspielte, hätte keine österreichische Mannschaft eine Chance gegen den Serienmeister gehabt. Sprach doch selbst Bullen-Coach Matthias Jaissle von der besten Saisonleistung seines Teams. Es war übrigens nicht die höchste Niederlage, die Lustenau in der Bundesliga kassierte. Im Abstiegsjahr 2000 fegte Sturm in der vorletzten Runde die Grün-Weißen mit 7:0 vom Platz. Doch das ist längst Geschichte. Das jüngste 0:6-Debakel hingegen fällt klar unter die Kategorie „Lehrgeld zahlen“.

  • Die Austria wurde für ihren Mut, mit dem Champions-League-Teilnehmer mitzuspielen, bitter bestraft. Trainer Markus Mader „kopierte“ dafür extra das Bullen-System mit der 4-4-2-Raute, die Spieler suchten die 1:1-Duelle. Doch Salzburgs Qualität ist eben viel größer.
  • Im defensiven zentralen Mittelfeld fehlt bei den Lustenauer noch der bullige und robuste Typ, wie es in der letzten Saison Brandon Baiye war. Einzig Pius Grabher spielt konstant. Mader versuchte in dieser Position bereits Stefano Surdanovic, Torben Rhein, Cem Türkmen oder zuletzt den Brasilianer Adriel. Die Idealbesetzung ist noch nicht gefunden. Vielleicht kommt auf dieser Positon noch etwas von Clermont.
  • Drei Elfmeter gab es bereits gegen Lustenau. Selbst Mathias Maak konstatierte, dass dies zu viel sei. Gegen Salzburg attackierte Adriel gegen Capaldo viel zu ungestüm. Da fehlt es noch etwas an Routine.
  • In der Offensive würde ein präsenter großer Stürmer noch guttun. Ein „Nachschub“ in dieser Hinsicht soll diese Woche aus Clermont kommen.

Die Chance zur Rehabilitierung kommt für die Vorarlberger bereits am Dienstag: Da geht es in der zweiten Runde des ÖFB-Cups nach Wien-Dornbach, wo Ostliga-Kultverein Wiener Sport-Club wartet (19).

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Vorarlberg
29.08.2022 11:55
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

7° / 15°
Symbol wolkig
8° / 20°
Symbol stark bewölkt
9° / 19°
Symbol stark bewölkt
6° / 19°
Symbol stark bewölkt
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt