Nach einem Sturz an Großvenediger (Osttirol) rund 35 Meter in die Tiefe, konnte ein 51-jähriger Wanderer noch selbstständig einen Alpinnotruf absetzen - und das mit schwersten Oberkörperverletzungen.
Der 51-Jährige war am Mittwoch alleine von der Nilljochhütte über den markierten Steig in Richtung Parkplatz der Bodenalm im Gemeindegebiet von Prägraten am Großvenediger gewandert, als er auf einer Seehöhe von 1.725 Meter plötzlich abstürzte. „Der Mann stürzte über teils senkrechtes abfallendes Gelände rund 35 Meter in die Tiefe“, berichtet die Polizeiinspektion Lienz. Obwohl er sich dabei schwerste Oberkörperverletzungen zu zog, konnte aber noch selbständig einen Alpinnotruf absetzen.
Aufwändige Bergung des Schwerverletzten
Die alarmierte Bergrettung Prägraten rückte mit 18 Einsatzkräften und einem Notarzt zur Bergung des Verunfallten aus. „Bei teils schwierigem Gelände konnte der Verunfallte angetroffen und einer notärztlicher Versorgung unterzogen werden“, heißt es weiter. Nach einer aufwändigen Bergung durch die Einsatzkräfte konnte der Schwerverletzte schließlich der Rettung übergeben werden, die den Mann in das Krankenhaus nach Lienz brachte.
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