Bei der Europameisterschaften in München verpasste der Vorarlberger Triahlet Leon Pauger als 16. einen Top-15-Platz nur hauchdünn. Den strebt er nun am Sonntag beim Sprint-Weltcup im norwegischen Bergen an. Um die Hotel-Kosten in der Fjord-Stadt zu decken, müsste es für den 23-Jährigen aber noch deutlich weiter nach vorne gehen.
„Rein, raus!“ – unter diesem Motto steht für Vorarlbergs Parade-Triathleten Leon Pauger der Trip zum Sprint-Weltcup ins norwegische Bergen. „Ich fliege am Freitag hinauf und am Montag retour“, verrät der 23-Jährige, der allein über Kopenhagen (Dän) in die Fjord-Stadt jettet. „Direktflüge von Zürich gibt es immer nur mittwochs. Und ein Hotelzimmer für eine ganze Woche ist in Norwegen sehr, sehr teuer.“
Selbst drei Übernachtungen, die jetzt geplant sind, gibts nicht für einen Pappenstiel: Um die Kosten dafür durchs Preisgeld am Sonntag wieder hereinzulaufen, müsste Pauger in die Top-10 kommen. Was nur mit einem perfekten Rennen möglich wäre. „Hätte ich bei der EM zuletzt nicht gleich am Start des Schwimmens Probleme gehabt, wäre ich Achter oder Neunter geworden“, weiß der Heeressportler, der bei dem extrem stark besetzten Event in Bergen aber auch mit einem Top-15 zufrieden wäre.
Extra-Motivation tankte Leon durch das Marathon-EM-Gold seines Freundes Richard Ringer. „Damit hat eigentlich keiner wirklich gerechnet“, sagt der Bregenzer, der in München an der Strecke mitfiebert. „Dieser Erfolg von Richard gibt auch mir Selbstvertrauen."
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