BBC-Talk als Vorlage

TV-Sender zeigt Satire-Musical über Prinz Andrew

Royals
22.08.2022 11:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Prinz Andrew wird zum Thema eines satirischen TV-Musicals. Der Hintergrund der Verfilmung ist das Skandal-Interview, das der 62-Jährige 2019 mit der BBC zu den Vorwürfen um seine Verstrickung in den Epstein-Skandal gegeben hatte.

2019 traf sich Prinz Andrew mit einer BBC-Journalistin zum Interview, um Vorwürfe, er sei in den Epstein-Skandal verstrickt, zu entkräften. Es folgte ein Gespräch voller Verwicklungen und Peinlichkeiten, das den Ruf des zweitältesten Sohnes von Queen Elizabeth endgültig ruinieren sollte. Kurz danach legte Andrew alle royalen Pflichten und Ämter zurück.

Das Skandal-Interview des 62-Jährigen diente dem Team um Komiker Kieran Hodgson nun zum statirischen TV-Musical „Prince Andrew: The Muscial“. Dieses soll im Rahmen der 40-jährigen Jubiläumsreihe des Senders Channel 4, „Truth or Dare“, ausgestrahlt werden. Das desaströse Interview des Duke of York soll dafür „neu inszeniert“ werden, hieß es in britischen Medien.

Hugh Grant als Prinz Andrew zu sehen?
Doch Prinz Andrew wird nicht nur unfreiwillig Star eines TV-Musicals, auch eine Verfilmung des Interviews ist geplant. Der Film soll unter dem Titel „Scoop“ zu sehen sein, wurde bereits Mitte Juli vom Branchendienst „Deadline“ berichtet. Der Drehstart sei demnach für November angesetzt. Als Prinz Andrew zu sehen sein wird vermutlich Hugh Grant, eine Bestätigung gab es dafür jedoch noch nicht.

Anfang des Jahres einigte sich Prinz Andrew mit Virginia Giuffre, die ihn in den USA wegen sexueller Übergriffe im Alter von 17 Jahren verklagt hatte. Der 62-Jährige zahlte der heute 39-Jährigen eine Vergleichssumme in der Höhe von kolportierten 14 Millionen Euro. Das Verfahren gegen den Queen-Sohn wurde daraufhin eingestellt. 

Im Interview mit der BBC bestritt Prinz Andrew 2019 die Vorwürfe, er habe mit einer damals 17-Jährigen Sex gehabt. Die Vorfälle seien „nie passiert“, erklärte der Duke of York damals. „Ich habe keine Erinnerung daran, diese Dame jemals getroffen zu haben, überhaupt nicht“, unterstrich Andrew. Kritiker hatten dem Prinzen danach vorgeworfen, kein Mitgefühl für die Missbrauchsopfer von Jeffrey Epstein zu zeigen.

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