Der Schmäh rennt vor dem heutigen Vorarlberg-Derby, das eine europaweit gesehene Seltenheit darstellt. So scherzt etwa Lustenau-Trainer Markus Mader darüber, was passieren würde, wenn Altachs Star-Trainer Miroslav Klose selbst auflaufen würde...
Es gibt viele große Stadtderbys, aber dass sich zwei verschiedene Gemeinden aus dem selben Bundesland in der höchsten Spielklasse duellieren, ist eine Einzigartigkeit. Es gibt nichts vergleichbares im europäischen Profifußball. Diese einmalige Konstellation spricht für die hervorragende Arbeit der Vereine und zeigt, was mit Ehrgeiz und Einsatz alles machbar ist. An dieser Stelle„ ein “Chapeau" an beide Klubs, die solch ein einzigartiges Ereignis für alle Fußballbegeisterten im Land möglich gemacht haben.
Gegenseitige Wertschätzung
Für die Fans in beiden Lagern bedeutet dies mitfiebern, anfeuern und hoffentlich ein Spektakel feiern. Das Wichtigste ist, egal vom Ausgang des Spiels, eine gegenseitige Wertschätzung und dass es zu keinerlei Ausschreitungen kommt. Denn das würde in erster Linie den Vereinen und dem Image des Vorarlberger Fußball schaden, der sich auch im Rest von Österreich seine Anerkennung geschafft hat.
Sportlich werden beide Trainer versuchen, den Gegner mit einer speziellen Taktik zu überraschen. Das kann durchaus auch die Aufstellung noch bis zum Spieltag beeinflussen. Lustenau-Coach Markus Mader meinte dazu lachend. „FIx ist nur, dass die beiden Trainer nicht spielen. Gott sei Dank! Denn sonst hätte Altach auf dem Feld einen Riesenvorteil."
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