Micheldorf-Kicker Michael Halbartschlager gab nach langwieriger Herzmuskelentzündung sein ersehntes Comeback. Besonderer Grund zur Freude: Die letzten Untersuchungen ergaben keine Folgeschäden!
Trotz der bitteren 2:5-Pleite im Landescup gegen Mondsee hatte ein Micheldorf-Kicker ein Lächeln im Gesicht: Michael Halbartschlager feierte ab der 83. Minute sein langersehntes Comeback. Das letzte Pflichtspiel hatte er am 18. März gegen den GAK, damals noch im Dress von Vorwärts Steyr, bestritten ehe ihn eine Herzmuskelentzündung stoppte. An Fußballspielen war abrupt kein Hindenken mehr.
„Das war damals eine extreme Hiobsbotschaft, die Diagnose war viel schlimmer als mein Kreuzbandriss“, so Halbartschlager, für den der Herzschmerz vor allem mental eine große Hürde war. „Im Kopf war das eine richtig zache Zeit. Du denkst jeden Tag daran, was alles passieren könnte...“
Als großer Anker in dieser harten Zeit dienten ihm vor allem seine Eltern, Freundin Eva und kleines Töchterlein Laura, die im Mai das Licht der Welt erblickt hat.
Im Kopf war das eine richtig zache Zeit. Du denkst jeden Tag daran, was alles passieren könnte...
Micheldorf-Spieler Michael Halbartschlager
Kleine Tochter als großer Anker
„Laura bringt mich tagtäglich auf schöne Gedanken“, strahlt der Jungvater, der seit letzter Woche aber noch mehr Grund zur Freude hat!
„Ich hatte die finalen Untersuchungen. Es wurden keine bleibenden Schäden festgestellt. Mir ist ein riesen Stein vom Herz gefallen“, so Halbartschlager, der bereits seit Ende Juni leicht am Training von Micheldorf mitgemacht hatte und nun wieder voll in der OÖ-Liga angreifen will. Denn die Erwartungshaltung ist vor dem Auftakt am Freitag gegen St. Martin mit der Rückkehr von Halbi, der von 2010 bis 2015 im grün-weißen Trikot gekickt hatte, und den Ex-Steyr-Kickern Luca Mayr-Fälten und Kevin Brandstätter gestiegen. „Wir haben ein gutes Team, das haben in der OÖ-Liga jedoch viele. Unser Ziel muss es sein, nichts mit dem Abstieg zu tun haben!“
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