Projektil ins Kreuzeck

Irre! Bregenz-Kicker sagte sein Traumtor voraus

Vorarlberg
01.08.2022 08:55

Traditionsklub SW Bregenz hält nach zwei Runden in der Eliteliga Vorarlberg bei zwei Siegen. Bei Röthis feierten die Kicker von Ex-FAC-Coach Roman Ellensohn einen 2:0-Auswärtssieg. Ein Highlight der Partie: Krisitjan Makovecs Traumtor zum 1:0. Ein Treffer, den der 26-Jährige genau so vorausgesagt hatte.

Die Bregenzer taten sich in ihrem Zweitrundenduell gegen Röthis zu Beginn sehr schwer, deren Coach Dominik Visintainer hatte sein Team gut eingestellt. Dann kam aber in der 22. Minute Kristijan Makovec gut 25 Meter vor dem gegnerischen Tor an den Ball. Der defensive Mittelfeldspieler der Bregenzer ließ die Kugel von seiner Brust abtropfen, einmal den Rasen touchieren und nagelte sie dann halbvolley in die linke Kreuzecke. „Sicher eines meiner besten Tore“, sagt Makovec. Das mit dem linken, nicht mit seinem eigentlich stärkeren rechten Fuß. „Kein Unterschied“, meint der Kroate augenzwinkernd.

Doch nicht nur die Art und Weise seines Tors ist bemerkenswert. Denn der 26-Jährige hatte davor schon eine ziemlich gute Ahnung, was passieren würde. „Ich habe davon geträumt“, erzählt er, „aber ich hätte nie gedacht, dass es so gut wird!“ Dem aber nicht genug. Er kündigte den Treffer vor der Partie außerdem einem seiner Freunde an, denn der feierte am Spieltag seinen Geburtstag. Makovec versprach ihm ein Geschenk, nämlich ein „Projektil“ in die Kreuzecke - und er lieferte. „Das war natürlich schön. Und für uns war es ein wichtiges Tor, wie ein Dosenöffner“, sagt der Mittelfeldmotor, „danach wurde es einfacher - wir haben uns viele Chancen erarbeitet.“

Mit dem 2:0 liegt Bregenz voll auf Kurs, sechs Punkte nach zwei Spielen. Obwohl das Team erst geformt werden musste, viele neue Spieler kamen. „Aber wir sind jetzt schon wie eine kleine Familie“, so Makovec, „ich glaube, wir können in dieser Saison viel erreichen.“ Von einem Selbstläufer will er aber nichts wissen, vor zu viel Euphorie warnt er sogar. „Uns muss bewusst sein, dass es ein sehr langer Weg ist bis zum Ende. Es liegt viel Arbeit vor uns.“

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