„Eigentlich dachte ich ja, dass die Stecke im Hohenemser Schwefel nicht so ganz die meine ist“, sagte Julius Scherrer und musste sofort zugegeben, dass er mit dieser Einschätzung im Vorfeld ordentlich danebengelegen hatte. Denn: Mit dem Gewinn des XCO-U23-Rennens bei den rot-weiß-roten Mountainbike-Staatsmeisterschaften landete der 18-Jährige den bisher größten Erfolg seiner noch jungen Karriere. „Das ist definitiv ein Highlight für mich“, strahlte der Übersaxener. „Zumal ich der jüngste Starter in der U23 war.“
Beeindruckend auch die Art und Weise, wie der HTL-Schüler seinen Sieg einfuhr. „Ich lag von Beginn an vorne und erwischte einen wirklich perfekten Tag“, erzählte Scherrer, der Topfavorit Mario Bair bis ins Ziel fast 50 Sekunden abnehmen konnte.
„Er hatte sicherlich nicht seinen besten Tag, aber ich war besonders in der Abfahrten extrem schnell.“ Der 19-jährige Dornbirner Kilian Feurstein komplettierte als Dritter (+2:59 Minuten) den extrem starken Auftritt der Ländle-Biker.
Ebenfalls stark: Feursteins Schwester Lisa. Sie holte sich bei den Juniorinnen hinter Katrin Embacher Silber. Bronze ging an Feursteins RV-Dornbirn-Teamkollegin Nora Fischer.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.