19.07.2022 20:30 |

Sozialbericht 2021:

Weniger Salzburger mit Sozialunterstützung

Der nun veröffentlichte Sozialbericht aus dem Land Salzburg birgt doch überraschendes. So haben 2021 trotz der Coronapandemie weniger Menschen in Salzburg Sozialunterstützung bekommen. Der Grund: Viele haben wieder eine Arbeit gefunden, die Arbeitslosenrate ist niedrig.

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„Wir haben geglaubt, dass die Zahl durch die Pandemie steigen wird“, sagt Soziallandesrat Heinrich Schellhorn (Grüne). Er bestätigt, dass der Trend auch noch immer weiter nach unten geht. Daran werden auch die Teuerungen nichts ändern. „Denn die Sozialleitungen richten sich nach dem Einkommen“, so Schellhorn. Ab dem Herbst könnten dann doch einige Bezieher mehr dazukommen, denn dann soll das Pensionseinkommen wieder neu gerechnet werden.

Durch die letzte Bundesänderung wurden der 13. und 14. Bezug zum Gesamtbezug angerechnet und einige fielen aus der Unterstützung heraus. Diesen Umstand können die Länder jetzt wieder selbst reparieren. Schellhorn will das im Oktober im Landtag beschließen lassen. Dann würde die Zahl automatisch wieder steigen.

Gestiegen ist auch die Zahl der Bezieher der Grundversorgung. Nach einem Abflauen in den vergangenen Jahren nach der Flüchtlingskrise ist die Zahl nun durch den Ukrainer-Krieg wieder gestiegen. 4200 Personen sind derzeit in der Grundversorgung.

Generell muss für Schellhorn noch an vielen Schrauben gedreht werden. Hauptherausforderungen werden das Personal in der Pflege und auch die Kinder- und Jugendbetreuung sein.

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