Mit einem famosen zweiten Durchgang raste der Vorarlberger Patrick Feurstein vergangenen Dezember beim Riesentorlauf-Klassiker von Alta Badia (It) auf der „Gran Risa“-Piste sensationell zu Rang vier. Dort will der 25-Jährige nach einem Materialwechsel in der neuen Saison anschließen. Doch bevor es Anfang August zum Skitraining in die Schweiz geht, gab es jetzt für den Bregenzerwälder noch gute Nachrichten.
„Wenn wir als Kinder ,Räuber und Gendarm’ gespielt haben, war ich eher der Räuber“, gesteht Patrick Feurstein. In Zukunft könnte das Mellauer Ski-Ass allerdings die Seiten wechseln. Der Grund: Diese Woche kam die Nachricht, dass er die Aufnahmeprüfung für den Polizei-Spitzensportkader absolvieren darf. „Die Freude ist sehr groß, dass es nun geklappt hat“, verrät der 25-Jährige, der sich in der Vergangenheit bereits zweimal vergeblich um einen der heiß begehrten Plätze bemüht hatte. „Allerdings muss ich jetzt zuerst noch den finalen Aufnahmetest bestehen."
Wie Strolz oder Hütter
Klappt dort alles wie erhofft, kann Feurstein - wie vor ihm bereits Olympiasieger Hannes Strolz, Slalomspezialist Christian Hirschbühl, die Abfahrtsladies Conny Hütter, Tamara Tippler und Mirjam Puchner oder Ex-Skicrosser Fredi Berthold - seine fünfjährige Ausbildung beginnen.
„Mir ist wichtig, dass ich ein zweites berufliches Standbein abseits des Sports habe“, gesteht der Riesentorlauf-Spezialist, der im vergangenen Winter mit Rang vier im Klassiker in Alta Badia (It) für Furore sorgte und seinen endgültigen Durchbruch schaffte.
Servicemann kommt vom Cousin
An diese Leistungen will Feurstein, der im Mai seinen Wechsel von Rossignol zu Head bekannt gegeben hatte, im neuen Winter anknüpfen. „Es geht jetzt darum, dass ich rasch mit dem neuen Material ins Fahren komme“, sagt der Bregenzerwälder, dessen Skier ab sofort von ÖSV-Wachsler Franz Höflehner betreut werden.
„Wir hatten bisher nicht so viel miteinander zu tun, ich weiß allerdings, dass er bei meinem Cousin Lukas gute Arbeit geleistet hat.“ Besser kennenlernen wird sich das Duo schon bald. „Der Plan ist, dass wir ab 1. August in Saas-Fee trainieren", erzählt Feurstein, der hofft, dass es am Gletscher im Wallis genug Schnee hat.













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