Großeinsatz am späten Mittwochnachmittag im Zillertal: Ein Bauernhof an der Bundesstraße bei Zell stand plötzlich in Vollbrand und wurde zu einem großen Teil zerstört. Eine Person wurde verletzt. Vier Schweine und zwei Hasen konnten nicht gerettet werden.
Gegen 17.15 Uhr bemerkte der 67-jährige Seniorbesitzer des Hofes bei einem Rundgang einen Brandausbruch im Bereich des Wirtschaftsgebäudes. „Innerhalb kurzer Zeit standen der Heustadl und das Wirtschaftsgebäude in Vollbrand“, heißt es seitens der Polizei. Durch den raschen Löschangriff der alarmierten Feuerwehren konnte ein Übergreifen des Brandes auf Nachbarhäuser verhindert werden. Ein Übergreifen des Feuers auf das an das Wirtschaftsgebäude angeschlossene Wohnhaus konnte aber nicht verhindert werden.
Untergebrachte Gäste und Mitbewohner konnten vom 40-jährigen Besitzer rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. „Eine Person zog sich bei der Flucht aus dem Brandobjekt eine Fußverletzung zu und wurde nach der Erstversorgung von der Rettung in das Krankenhaus Schwaz eingeliefert“, erklärt die Exekutive. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Mit Ausnahme von vier Schweinen und zwei Hasen konnten alle Tiere vom Besitzer in Sicherheit gebracht und bei benachbarten Landwirtschaften eingestellt werden. Für die evakuierten Gäste wurde ein Ersatzunterkunft organisiert.
Wegen der starken Rauchentwicklung und des Feuerwehreinsatzes musste die B 169 von Zell-Nord bis Ramsau temporär für den gesamten Verkehr gesperrt und eine lokale Umleitung eingerichtet werden. Aufgrund immer wieder aufglimmender Glutnester wurde von der Feuerwehr eine Brandwache eingerichtet. „Laut erstem ersten Lokalaugenschein entstand großer Sachschaden“, so die Ermittler. Die Brandursache ist noch unklar.














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