Zum Dank für die Aufnahme von Kindern aus der Ukraine bekamen Familien ein Buch für die kleinen Gäste in deren Landessprache. Die Sponsorenliste bereitet jedoch Kopfzerbrechen.
Ein Brief von Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, die für die Kinderwohlfahrt zuständig ist, flatterte den Familien ins Haus, die Flüchtlingskindern aus der Ukraine ein Zuhause bieten. Die SPÖ-Politikerin dankt für die Bereitschaft, jungen Menschen „in einer besonders schwierigen Lebenssituation Halt, Sicherheit und Geborgenheit“ zu bieten. Beigelegt war ein Exemplar des Kinderbuchklassikers „Das kleine Ich-bin-Ich“ – in deutscher und ukrainischer Sprache. Finanziert worden war diese Spezialausgabe von den Kinderfreunden und Sponsoren aus dem SPÖ-Dunstkreis.
Vorwurf der Schleichwerbung
Was politischen Mitbewerbern prompt Kopfweh bereitet: „Da wird unter dem Deckmantel einer Zusendung des Landes Werbung für die SPÖ gemacht!“ Die Aufregung scheint jedoch ein Sturm im Wasserglas zu sein. Denn wegen ihrer Ressortzuständigkeit waren Königsberger-Ludwig einige Exemplare des Buches kostenlos übergeben worden: „14 Stück wurden an Pflegefamilien verschickt, um den ukrainischen Kindern ein wenig Freude zu schenken.“











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