In 2 Teile zerbrochen
Flugzeugunglück in Guyana – alle Insassen überleben
Die Boeing war in New York gestartet und in Trinidad zwischengelandet. Kurz nachdem die Maschine in Cheddi Jagan aufsetzte, rutschte sie über die 2.200 Meter lange Landebahn hinaus und nur knapp an einer tiefen Schlucht vorbei. Rund 100 Menschen wurden bei dem Crash verletzt, vier davon schwer. Die Rettungsarbeiten am Unglücksort gingen nur schleppend voran, weil die Einsatzkräfte Mühe hatte, ohne gute Beleuchtung und Notfallausrüstung den Menschen zu helfen.
Taxler verlangte Geld von Absturzopfer
Eine Passagierin aus Philadelphia, die nur leicht verletzt wurde, berichtete, dass ein Taxifahrer noch vor den Sanitätern am Unglücksort war. Er habe 20 Dollar verlangt, damit er sie zum Terminalgebäude fahre. "In der Not verlangt man doch kein Geld für eine Fahrt", war die 41-Jährige, die zu Besuch in ihrem Heimatland war, außer sich.
Präsident am Unglücksort
Der Absturz ist der schlimmste in Guyana in den vergangenen Jahren. Caribbean Airlines, die größte Fluggesellschaft in der Region, kündigte an, sofort die Ermittlungen aufzunehmen. Staatspräsident Bharrat Jagdeo und mehrere Minister besuchten die Unfallstelle, um sich ein Bild zu machen. Jagdeo versprach, dass die Ursache für das Unglück geklärt werde.
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