Unwetter in Japan
400.000 Menschen nach sintflutartigem Regen evakuiert
Nach Angaben japanischer Medien kam es vielerorts zu Überschwemmungen und Erdrutschen. In Niigata brachen Dämme, eine Eisenbahnbrücke wurde weggeschwemmt und unzählige Häuser standen vollkommen unter Wasser. Auch unzählige Straßen mussten gesperrt werden.
Ein 67-jähriger Japaner wurde regelrecht von der Straße gespült. Der Mann war mit seinem Auto in der Stadt Tokamachi unterwegs, als er plötzlich in einen Fluss gerissen wurde. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Regenfälle dauern an
Die schweren Regenfälle dauern nun schon seit Mittwoch an, Meteorologen erwarten allerdings noch keine Wetterbesserung. Sie warnen vor weiteren Überschwemmungen und Erdrutschen. Das Gebiet rund um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima ist nicht von den schweren Regenfällen betroffen, es besteht demnach keine weitere Gefahr durch den havarierten Atomreaktor.
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