Irgendwann gegen Ende des letzten Jahrtausends brachte eine bis dato eher als Schauspielerin bekannte Latina frischen Schwung in die Pop(sch)-Szene: Jennifer Lopez feierte mit "On the 6" ein beeindruckendes Debüt in den weltweiten Hitparaden. 25 Millionen verkaufte Tonträger später ist von dem frischen Schwung nicht mehr viel zu merken.
Zwar nennt sich das neue Album von La Lopez"Rebirth", damit kann aber im besten Fall nur ihr Privatlebengemeint sein. Musikalisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger"This is me...then" nicht viel getan - mit dem Unterschied vielleicht,dass "Rebirth" noch eine Spur langweiliger ist.
Langweilig? Nicht immer! Schon die Vorabsingle "Getright" ist einfach nur nervig: ödes R&B-Gelaber im Stilvon "Jenny from the Block" mit einer absolut den-letzten-Nerv-ziehendenBlockflöte (?) im Hintergrund, die klingt als hätteein junger Elefant Verstopfung.
Ansonsten? Keine Highlights, dafür Altbewährtes:produziert wurde "Rebirth" von Cory Rooney, der schon zuletztfür J.Lo an den Reglern saß, außerdem durftenauch Timbaland und Rich Harrison ein bisschen an Jennifers dünnemStimmchen herumfeilen. Gastauftritte gibt es von Fat Joe, Fabolousund Jennifers Neo-Ehemann Marc Anthony.
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