Pläne für Koks-Eklat?
Boliviens Staatschef fürchtet Komplott der USA
Er habe lange darüber nachgedacht, in die USA zu reisen, berichtete der bolivianische Staatschef: "Immerhin sind die USA eine globale Macht und haben viel Erfahrung im Schmieden von Komplotten", so Morales gegenüber CNN.
Für Morales soll ein extrem durchdachter Plan entworfen worden sein, wie der Staatschef betonte: Demnach sollte die bolivianische Präsidentenmaschine in den USA aufgehalten werden, dann sollten an Bord der Maschine Spuren von Kokain entdeckt werden - und schon könnte Morales mitten im Drogensumpf stecken. "Ich habe große Angst vor der US-Regierung, weil ich weiß, wie sie vorgeht", so Morales vor Journalisten. Außerdem befürchtet der bolivianische Staatschef, dass sein ganzes Land diskreditiert werden könnte.
Vonseiten der USA wollte sich vorerst niemand zu der Komplott-Theorie des Staatschefs äußern.
Beziehung seit Jahren gespannt
Die Beziehung zwischen der bolivianischen und der US-Regierung ist seit Jahren gespannt. Beide Länder wiesen 2008 die Botschafter des jeweils anderen Landes aus, Bolivien warf zudem alle Mitarbeiter der US-Anti-Drogenbehörde DEA aus dem Land.
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