Am Freitag fiel der Startschuss für den Junior Innsbruckathlon. Mit Bravour und viel Spaß überwanden hunderte Kinder und Jugendliche elf Hindernisse auf der zwei Kilometer langen Strecke durch die Landeshauptstadt. Am Samstag sind die Großen an der Reihe!
„Drei - zwei - eins - los!“ Eine Gruppe Kinder prescht Richtung Hofgarten davon. Einige Meter müssen die jungen Sportskanonen zurücklegen, bevor sie das erste Hindernis erreichen - Baucontainer voller Matsch, genannt „Hupf in Gatsch“, müssen überwunden werden. Begeistert stürzen sich die Ersten in den Schlamm und hinterlassen Fußspuren am Pflaster, als sie weiterrennen.
Der Spaß stand im Vordergrund
Mütter und Väter bemühen sich, mit Wasserflasche und Kamera hinterherzukommen und nebenbei gehörig anzufeuern. Gar nicht so einfach, denn ihre Sprösslinge haben ein ordentliches Tempo drauf. Hangeln, kraxeln, springen – alle Hindernisse überwinden die rund 350 Teilnehmer mit Bravour. Das war auch das Ziel des 12-jährigen Noah aus Innsbruck: „Ich will einfach durchkommen“, meint er. „Und Spaß haben!“, fügt Stella (8) hinzu. Auch für die 13-jährige Leonie steht die Gaudi im Vordergrund. „Ich mag Hindernisse und laufe gerne“, strahlt sie.
Die ersten Läufer erreichen unter Jubel das Ziel. Während sie sich mit Brot und Obst stärken, lassen Schüler der Mittelschule Wörgl das Rennen Revue passieren. „Cool war’s“ – „und anstrengend“, lauten die Fazits der Sportklasse, die geschlossen mitgelaufen ist. Was das beste Hindernis war? Hier sind sich die Zehn- bis Zwölfjährigen einig: „Hupf in Gatsch!“
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