Schuldspruch in Tirol

Zahngold-Betrüger: „Bin von der Kinderkrebshilfe!“

Tirol
22.06.2022 10:39

Ein zigfach einschlägig Vorbestrafter (37) gab sich als Mitarbeiter der Kinderkrebshilfe aus und wollte so an gebrauchtes Zahngold kommen, das eine Zahnarztpraxis zu Spendenzwecken gesammelt hatte. Die Tat blieb beim Versuch. Nun kam es in Innsbruck zum Prozess.

Der 37-Jährige kannte wirklich gar keine Scham, als er sich als Mitarbeiter der Kinderkrebshilfe ausgab und eine Tiroler Zahnarztpraxis um Zahngold im Wert von rund 15.000 Euro bringen wollte! Es war tatsächlich als Spende an die Organisation gedacht gewesen.

Ausraster nach Hinweis von Doktor
„Er rief bei uns an, sagte, er sei von der Kinderkrebshilfe und würde das Gold gerne abholen“, so die Zahnarztassistentin. Als er noch am selben Tag vorbeikam, habe ihn der Doktor aufgeklärt, dass das Abholen äußerst unüblich sei. Daraufhin sei der Angeklagte äußerst zornig geworden. Vor Gericht sagte er, er habe das Gold kaufen wollen.

Bedingte Haft, fast 10.000 Euro Strafe
Der Richter verhängte eine bedingte sechsmonatige Haftstrafe und eine Geldstrafe in der Höhe von 9600 Euro: Der Mann gab ein monatliches Nettogehalt von rund 3000 an. Nicht rechtskräftig.

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