250 Menschen ließen sich am Montag vier Stunden lang bewegen, als die „Lange Nacht der Frauen“ an acht Orten rund um das Stadttheater verschiedenste Performances von 24 Kärntner Künstlerinnen und Kulturmacherinnen bot. Dabei kam zutage, wie reichhaltig, professionell und intensiv Frauen künstlerisch arbeiten.
Was Frauen in Kunst und Kultur so alles einfällt, wenn sie in zusammengelosten Dreiergruppen Feminismus, Sexismus, Queerness und Mehrsprachigkeit sichtbar machen, war in vielfacher Hinsicht bewegend. Soundcollagen mit stereotypen Zitaten, multimediale Raumgestaltungen mit Film und Lesungen, eine fiktive Spielplanpräsentation mit Stücken von Frauen, die von regionalen Regisseurinnen inszeniert werden oder ein live zu Tanz und eindrücklicher Musik von Ingrid Schmoliner gemaltes Bild, bescherten kurzweilige, abwechslungsreiche Abendstunden.
Schwebende Schriftbilder auf transparenten Folien wirkten als poetisch-erhellende Durchsichten im neuen CoForum vor dem Architekturhaus. Zusätzlich gab es eine Ausstellung im JUST sowie einen Einblick ins Künstleratelier im Gert-Jonke-Haus.











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