Blamable Umfrage
Sogar die eigenen Beamten kritisieren die EU
Die Befragung stammt nicht von irgendwelchen EU-Kritikern, sondern von dem EU-freundlichen Forschungsinstitut des früheren italienischen Linke-Mitte-Ministerpräsident D’Alema. Dessen Institut "Foundation for European Progressive Studies" befragte 231 EU-Beamte.
Nur 22 Prozent sehen irgendeine positive Entwicklung der EU in den letzten zehn Jahren. Nur 24 Prozent sehen eine positive Auswirkung des Lissabon-Vertrages. Der italienische Ex-Ministerpräsident fordert genau wie 69 Prozent der befragten Beamten deshalb wieder charismatische Köpfe an der Spitze der EU, statt Barroso, Van Rompuy und Ashton.
"Gut durchdacht, aber schlecht gemacht"
BZÖ-Chef Josef Bucher stellt in seiner ersten Reaktion auf diese Studie fest: "Gerade in Zeiten der schwersten Krise der Union, greift in Brüssel die Hilflosigkeit um sich."
Selbst EU-Beamte erkennen, was Politiker leugnen: "Die EU ist gut durchdacht, aber schlecht gemacht. Gerade in der Krise bräuchten wir alle eine starke, geeinte Union, die die Spekulanten bekämpft, und nicht diesen verzweifelten zerstrittenen Haufen, wie sich die EU derzeit darstellt."
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