Der entscheidende Hinweis über seinen Aufenthaltsort war laut Polizei durch das weltweite Interpol Projekt "INFRA-RED" erfolgt. Dadurch habe der Aufenthaltsort des seit Mai 2009 gesuchten Tirolers auf Brasilien eingeschränkt werden können. Der internationale Haftbefehl war eigentlich wegen Untreue und Betrugs erfolgt und nicht wegen der Kindesentziehung, erklärte der Chef des Innsbrucker Landeskriminalamtes, Walter Pupp. Zuvor verlief seine Flucht von Tirol über Rumänien, die Ukraine und Russland nach Ägypten. Von dort war er über Kairo nach Brasilien gereist, wo das Kind sogar eine Schule besuchte.
Kind wieder bei der Mutter
Seit der Verhaftung des Vaters befinde sich das Kind wieder bei der Mutter, hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft. Der Tiroler hatte mit der Kindesmutter, einer gebürtigen Russin, eine Firma, die mittlerweile in Konkurs ist. Weiters werden dem Mann schwerer Betrug, beharrliche Verfolgung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung sowie Veruntreuung eines Pkw angelastet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.