Mit besonderen Vorgaben und einem Punktesystem will die Gemeinde für eine neue, verträgliche Standortentwicklung sorgen.
Auf einer Fläche von rund 7,8 Hektar soll im Ortsteil Mittewald, südlich der B100, ein neues regionales Gewerbegebiet entstehen. Die Pläne dazu liegen bereits seit mehr als zehn Jahren auf, eine Einigung mit den Österreichischen Bundesbahnen - wegen eines weiteren Bahnübergangs - konnte jedoch erst 2018 erzielt werden. Nun müsse das Areal an die Straße angebunden werden.
Es gibt eine Punktevergabe – was ökologische Vorgaben, Energiesparmaßnahmen und Verkehr betrifft. Auch eine Arbeitsplatzdichte ist vom Raumplaner vorgegeben.
Reinhard Mair, Bürgermeister der Gemeinde Assling
Kosten für die Gemeinde
Bürgermeister Reinhard Mair: „Geplant war, dass wir die Einbindung an die Bundesstraße 2023 schaffen. Das ist ein ambitionierter Plan und ich befürchte, dass es 2024 werden könnte. Sobald das erledigt ist, kann es schnell gehen, weil die anderen Vorgaben bereits erfüllt sind.“ Auf die Gemeinde dürfte nun ein größeres Kostenpaket zukommen. Derzeit liegt man bei etwa 200.000 Euro, die unter anderem für eine Deponiefläche für die Schotterentsorgung fällig werden. Da im Gebiet auch Stromleitungen und der Drauradweg verlegt werden, dürften die Kosten noch steigen. Eine zweite Variante sei in Planung.
Wollen sich Betriebe ansiedeln, müssen sie bestimmte Kriterien erfüllen. Mair: „Es gibt eine Punktevergabe – was ökologische Vorgaben, Energiesparmaßnahmen und den Verkehr betrifft. Vom Raumplaner ist eine gewisse Arbeitsplatzdichte vorgegeben. Danach richtet sich auch die Zahl der Betriebe.“
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