Unter erschwerten Bedingungen musste die Feuerwehr in Haibach an der Donau (Oberösterreich) gegen ein Feuer kämpfen. Der Dachstuhl eines Hauses war in Brand geraten, es war eine lange Zubringerleitung notwendig.
Großalarm kurz vor Mitternacht in Haibach im Mühlkreis. Im Ortsteil Affenberg war der Dachstuhl eines Hauses in Brand geraten. Zehn Feuerwehren aus der Umgebung rasten zum Brandort.
Lautes Knistern bemerkt
Zuvor hatte die 25-jährige Bewohnerin gegen 23.30 Uhr ein lautes Knistern im Wohnhaus festgestellt. Bei der Nachschau, gemeinsam mit ihrem 27-jährigen Freund, konnten sie einen Brand am Spitzboden feststellen. Ihr Freund sowie ihr 59-jähriger Vater versuchten noch, mit Feuerlöschern das Feuer einzudämmen, wobei sich der Vater leichte Brandverletzungen zuzog. Die 25-Jährige verständigte über Notruf die Feuerwehr
Schnell war klar, dass es kein einfaches Unterfangen werden würde. Weil es Probleme mit der Versorgung durch Löschwasser gab, musste eine lange Zubringerleitung gelegt werden. Über zwei Kilometer wurde die am Ende lang.
Etwa 150 Feuerwehrleute brachten den ausgedehnten Brand im Dachgeschoß rasch unter Kontrolle und verhinderten somit ein Übergreifen auf das weitere Wohnobjekt.
Drohne im Einsatz
Schwierig gestaltete sich allerdings das endgültige Ablöschen der unzähligen Glutnester in der unter den Dachziegeln befindlichen Dämmwolle. Eine Drohne mit Wärmebildkamera unterstützte die Einsatzleitung mit Luftaufnahmen erheblich. Nach rund drei Stunden konnte der Großteil der Einsatzkräfte abrücken.
Die Schadenshöhe dürfte im sechsstelligen Euro-Bereich liegen.
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