Die Liebe zu alten Autos hat seine Frau Betina in ihm geweckt. Durch ihren alten Mini haben sich die beiden kennengelernt. „Der Wagen hat laufend Probleme gemacht“, lacht Kettner. „Deshalb habe ich mich mehr mit Oldtimern beschäftigt.“ Dieser Mini wurde schließlich verkauft. 1999 haben die beiden in einer Tiefgarage aber einen anderen alten Mini entdeckt. Betina Kettner bat ihren Partner diesen zu restaurieren. Gesagt, getan. Den Wagen gibt es in der Familie übrigens immer noch – genau wie weitere drei Veteranen.
Kettner hat sich in der Oldtimer-Szene mittlerweile einen Namen gemacht. Hier geht man nämlich mit Herz und Verstand ans Werk. „Meine Leute – und auch mein Sohn – sind da auch voll dabei. Einen Oldtimer zu reparieren ist für uns eine angenehme Abwechslung zum Tagesgeschäft.“ Das Schönste für ihn: Die Freude der Kunden zu sehen, wenn sie vor dem „neuen alten“ Auto stehen.
Besonderer Schauraum in der Kettner-Werkstatt
Aber nicht nur die Oldtimer sind ein Hingucker in Kettners Werkstatt. Auch der Schauraum ist etwas ganz Besonderes. Fühlt man sich doch, wenn man ihn betritt, in die gute alte Zeit zurückversetzt. Denn hier finden sich zig alte Radios, eine Juke Box, die natürlich voll funktionstüchtig ist, alte Möbel und noch so einiges mehr. Es ist ein Raum zum Wohlfühlen und Schauen.
„Meine Frau und ich haben ein Faible für alte Sachen“, erklärt Kettner. „Und ich habe noch nie gehört, dass es jemandem nicht gefallen hätte“, schmunzelt er. Das schönste Kompliment für ihn war, als ein Kunde einmal feststellte, dass der Schauraum genauso speziell und anders sei, wie die Kettners selbst. Denn: Man möchte definitiv nicht normal und „von der Stange“ sein. Also dieses Experiment ist definitiv gelungen.
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