Die FPÖ und das Team Kärnten dürften bei der Wahl profitieren. Und: Der blaue Obmann Erwin Angerer lehnt Polit-Asyl für Todor-Kostic kategorisch ab...
Unbestätigten Gerüchten zufolge knallten am Wochenende bei einigen Kärntner Parteien die Sektkorken. Schließlich hatte am Samstag die Impfgegner-Partei MFG eine Implosion der Sonderklasse hingelegt - inklusive Abgang von Alexander Todor-Kostic. Ein paar Prozente wären bei der Landtagswahl schon abgefallen, querulatorisches Image hin oder her oder auch deshalb.
Am ehesten angeknabbert wäre wohl die FPÖ geworden, deren Obmann Erwin Angerer wenig überrascht ist: „Es war erwartbar, dass das nicht hält. Solche Strukturen halten immer nur kurzfristig.“
Absage von der FPÖ
Gerüchte, wonach Todor-Kostic bei den Blauen andocken könnte, weist Angerer zurück: „Das kommt nicht in Frage, zu 100 Prozent nicht. Wir brauchen keinen, der Unruhe bringt.“ An dieser Stelle dürfen Max Linder oder Gernot Darmann aufatmen, die je nach Wohnsitz von Todor-Kostic ihren Listenplatz samt Mandat verlieren würden.
Neben der FPÖ wird wohl auch das Team Kärnten profitieren, dessen Chef Gerhard Köfer sich konsequent gegen eine Impfpflicht ausgesprochen hat.
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