Musiker und „Starmania“-Juror Josh. über Barrieren, Selbstverliebtheit und Cordula G.
„Krone“: Sie wollten mit mir Gnocchi bzw. um in der Diktion Ihres aktuellen Ohrwurms „Expresso & Tschianti“ zu bleiben - „Gnotschi“ - zubereiten. Warum gerade diese Pasta?
Josh.: Weil man da einmal Sprachbarrieren abbauen muss (lacht). Und weil ich ein Freund der italienischen Küche bin und Kochen wirklich eines meiner absoluten Lieblingshobbys ist.
Weil Sie so gerne essen?
Auch. Aber weil es mich in erster Linie tatsächlich entspannt, und Kochen ist ja auch ein sehr kreativer Prozess, das taugt mir.
Wer kocht daheim?
Ich koche sicher mehr als meine Frau. Sie versteht allerdings nicht ganz, was daran entspannend sein soll, wenn ich an meinem freien Tag auf den Markt gehe und mich dann fünf Stunden in die Küche stelle.
Vielleicht, weil Sie dann während des Kochens ein Gläschen Wein trinken?
(lacht) Ja, definitiv!
Wie sprechen wir den Wein hier richtig aus?
Wir sagen einfach Tschianti zu ihm (lacht). Spaß beiseite: Ich bin wirklich ein großer Weinliebhaber, und wenn ich nicht Musiker wäre, dann wäre ich auf jeden Fall Winzer.
Mir fällt auf: Sie singen ja gar nicht beim Kochen.
Beim Kochen höre ich manchmal Musik, aber ich höre bei Musik immer sehr genau hin. Und wenn ich mich konzentrieren muss, wie z.B. beim Einparken, dann drehe ich ab.
Was aber, wenn genau dann „Cordula Grün“ im Radio läuft?
Dann drehe ich ab (lacht). So selbstverliebt bin ich nicht. Das löst manchmal eher fast so was wie ein Schamgefühl aus, ganz anders, als wenn ich auf einer Bühne stehe.
Sie sind ja auch als „Starmania“-Juror im Einsatz. Wie würden Sie Ihre Kochkünste bewerten?
Derweil würde ich sagen, geht’s grad noch, weil mir Spitzenkoch Christian Rozsenich unter die Arme greift.
Ich koste jetzt einmal und sag’s ganz ehrlich: Es schmeckt preisverdächtig! Apropos: Sie haben am Freitag ganz schön abgeräumt bei den Amadeus Awards.
Am Anfang meiner Karriere lag der Fokus stark auf einem Song, „Cordula Grün“. Jetzt hat mein Album Goldstatus bekommen, und ich wurde unter anderem in einer Kategorie, Rock/Pop, ausgezeichnet. Das hat mich extrem gefreut, weil das immer mein Ziel war.
Wohin kommen die Preise?
Ins Studio! Das ist dann ein Motivationsschub, wenn es mal nicht so läuft. Preise sind mir aber nicht so wichtig. Erfolg ist für mich, wenn was gut klingt und man Menschen mitnehmen kann.








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