Ein städtebaulicher Entwicklungsplan zu den Themen Klima, Mobilität, Barrierefreiheit und Zusammenleben wird mit Mietern erarbeitet und soll bis zum kommenden Jahr stehen.
Antonius und Fatime - benannt nach dem Antonius Wäldle, auf dem die Siedlung errichtet wurde sowie der Fatimekapelle im Süden - heißt das Großprojekt Stadt Bludenz und der „Alpenländischen“. Die Zuständigen des gemeinnützigen Wohnbauträgers wollen während drei Veranstaltungen gemeinsam mit den rund 650 Bewohnern erarbeiten, wie das Wohnen in der sanierungsbedürftigen Siedlung künftig aussehen soll. Ab 2023 sollen die erarbeiteten Maßnahmen dann schrittweise umgesetzt werden.
Zwei erste Häuser werden bereits saniert
Bereits im Jänner hat das Pilotprojekt „Südsan“ begonnen. Bis 2024 sollen zwei Häuser modernisiert werden - die baulichen Ergebnisse werden als Grundlage für die Sanierung der weiteren 75 Häuser dienen.
„Quartiere wie die Südtiroler Siedlung leisten einen wichtigen Beitrag zum leistbaren Wohnen in Vorarlberg“, betonte Landesrat Marco Tittler bei der Präsentation von „Antonius und Fatime“. Die ehemalige Arbeitersiedlung sei einzigartig und solle bestmöglich erhalten bleiben.
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