Der ideale Kollege

So soll der ideale Arbeitskollege sein

Wirtschaft
15.02.2005 10:46
Was die Österreicher an ihren Arbeitskollegen schätzen sind nicht etwa Erfolg, Ausgeglichenheit, Zurückhaltung oder verständnisvolles Verhalten. Der ideale Arbeitskollege soll höflich, ehrlich und freundlich sein. Arroganz und Unehrlichkeit werden dagegen als die am meisten störenden Eigenschaften – sowohl bei Männern als auch bei Frauen – eingestuft.
Weniger relevant erscheinen rein äußereEigenschaften wie gute Kleidung oder Attraktivität. Und ganzam Ende des Idealbildes rangieren Ausgeglichenheit, Besonnenheit,Bescheidenheit, Zurückhaltung oder Temperament. 
  
Männer und Frauen sind sich nicht immer einig,was den idealen Arbeitskollegen bzw. die ideale Arbeitskolleginbetrifft. 
  
Was Frauen von ihren Kollegen erwarten
Frauen erwarten von Männern in weitaus höheremMaße Hilfsbereitschaft (41% der Frauen äußerndiesen Wunsch, aber nur 25% der Männer). Auch gute Manieren(36% vs. 23%), Kameradschaftlichkeit (35% vs. 25%) und rücksichtsvollesVerhalten (17% vs. 9%) liegt den Frauen mehr am Herzen als denMännern. 
  
Die "Dont´s" der männlichenKolegen 
Frauen beurteilen an Männern Rücksichtslosigkeit(36% vs. 27%), Aggressivität (38% vs. 27%), aufdringliches(36% vs. 16%) und sexistisches (35% vs. 8%) Verhalten wesentlichkritischer als umgekehrt. 
  
Was Männer von ihren Kolleginnen erwarten
Umgekehrt gilt jedoch: Männer besitzen höhereErwartungen hinsichtlich der Freundlichkeit (41% vs. 33%) undauch bezüglich Intelligenz (21% vs. 11%). Und auch wenn Äußerlichkeitengrundsätzlich nicht die große Rolle spielen: Männerwünschen sich vergleichsweise häufig von ihren weiblichenArbeitskolleginnen, dass sie gut aussehen: Gute Kleidung (21%vs. 11%) und Attraktivität (21% vs. 7%) stehen bei den Männernim Vergleich zur Beurteilung der Frauen hoch im Kurs. 
  
Die "Dont´s" der weiblichen Kolleginnen
Dagegen sträuben sich die männlichen Arbeitskollegenmehr gegen das Verleugnen von Fehlern (44% vs. 31%), Launenhaftigkeit(32% vs. 18%) und Schlampigkeit (31% vs. 15%) seitens der Arbeitskollegin.
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