Der laut Impressum parteiunabhängige Blog Semiosis hat das Mitgliedermagazin des ÖAAB Oberösterreich unter die Lupe genommen. Und zeigt auf, dass auch LH-Vize Christine Haberlander, zugleich ÖAAB-Landesobfrau, in ihrem eigenen ÖAAB-Magazin Inserate schaltet.
„Großflächige Inserate mit kleinem Informationsgehalt“, wie die Neos rügen: „Das hat nicht nur einen schalen Beigeschmack, weil es einem Insichgeschäft gleich kommt. Es ist auch unanständig und sollte verboten werden“, meint Neos-Landessprecher Felix Eypeltauer.
„Wollen die Menschen erreichen“
Die „Krone“ hat bei Haberlander nachgefragt. Die Antwort: „Es werden bei unseren Inseraten natürlich alle Bestimmungen - insbesondere Parteiengesetz und Transparenzgesetz - genauestens beachtet. Außerdem achten wir darauf, mit unserer Öffentlichkeitsarbeit die Menschen in Oberösterreich zu erreichen und Mittel gezielt einzusetzen.“ Im konkreten Fall handle es sich um ein Magazin, das viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land erreiche und das man deshalb - in geringem Umfang - für Informationsmaßnahmen genutzt habe.
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