Nachdem die bestehende Metzgerei der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Lienz (LLA) in die Jahre gekommen ist, wird diese durch einen neuen Betrieb ersetzt. Damit will man nicht nur Schülern den Umgang der Fleischveredelung lehren, sondern auch heimischen Direktvermarktern neue Möglichkeiten bieten.
60 Rinder, 100 Schafe, 70 Schweine und bis zu 30 Ziegen werden derzeit an der LLA Lienz jährlich in der nicht mehr zeitgemäßen Einrichtung geschlachtet. Die neue Schulmetzgerei werde nicht nur ausreichend Platz für den Lehrbetrieb bieten, sondern auch für die Wildfleischverarbeitung und Geflügelschlachtung geeignet sein. Sorge, dass die neue Schlacht-, Zerlege- und Verarbeitungseinrichtung nicht ausgelastet sein könnte, habe man nicht.
Unser Ziel ist es, dass die Schüler ihre Kompetenzen in der Fleischveredelung am eigenen Hof stärken.
Markus Einhauer, Direktor der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Lienz
„Alleine an 165 Halbtagen pro Jahr wird die Schulmetzgerei im Zuge der bestehenden Praxisausbildung an der Schule zum Klassenzimmer“, heißt es. Dazu kommen noch Spezialausbildungen. In der neuen Einrichtung will man die Kompetenzen der Schüler in der Fleischveredelung stärken und gleichzeitig den Lehrberuf Metzger erhalten. Wie es sich für einen modernen Standort gehört, wird am Dach eine Photovoltaikanlage installiert. Diese versorgt auch die geplante E-Ladestation.
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