Jahrelang lebte der Algerier legal im Bezirk Braunau. Nacheinander beglückte er eine 44-jährige und eine 28-jährige Innviertlerin, war mit einer sogar verheiratet. Es kamen Kinder zur Welt, und die Frauen kannten sich deshalb auch. Erst als sich der Liebhaber abgesetzt hatte, kamen Zweifel am "Traumprinzen" auf. Da glichen sich die Schicksale der Frauen fast bis ins Kleinste.
Geld für Neustart in Algerien verlangt
Zuerst machte der Südländer seinen Opfern schöne Augen, trug sie auf Händen. Dann verlor er die Arbeit, brauchte Hilfe. Weil in Österreich kein Ausweg erschien, erklärte der 43-Jährige den Frauen, in seiner Heimat etwas aufbauen zu wollen - und verlangte Startkapital. Außerdem kam es zu Gewaltdrohungen, wenn es kein Geld gab. In Summe sind die Innviertlerinnen jetzt um 90.000 Euro ärmer.
Die Fahndungsgruppe des Landeskriminalamts Oberösterreich fand den Flüchtigen jetzt in Algerien, wo er festgenommen wurde und ihm auch der Prozess gemacht wird.
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