Wofür wollen die Österreicher 2005 mehr Geld auszugeben? Wie aus einer aktuellen market-Studie hervorgeht, darf sich vor allem die Gesundheitsbranche auf ein gutes Geschäftsjahr einstellen. Auch die Branchen rund ums Wohnen sowie die Versicherungen und Finanzdienstleister können mit einem starken Jahr rechnen. Denn für die Gesundheit, fürs Wohnen und Sparen wollen die Österreicher heuer tiefer in die Tasche greifen.
Weiterhin Trend zum "Homing" Spitzenreiter bei den Mehrausgaben sind Aktivitätenin den Bereichen Gesundheit, Wohlbefinden und Sport. Fast einViertel der Befragten plant dafür im Jahr 2005 mehr Geldauszugeben. Aber auch der Trend zum "Homing" dürfte sichfortsetzen. Mehr als ein Fünftel der Befragten möchtein die eigenen vier Wände mehr Geld investieren. An dritterStelle auf der Ausgaben-Liste der Österreicher rangiert dasSparen mit 18 Prozent. Fasst man das Sparen und die Altersvorsorgezusammen, so plant insgesamt knapp ein Drittel der Befragten 2005mehr Geld für ihre Zukunft zu reservieren.
Altersvorsorge gewinnt an Bedeutung Zwölf Prozent der Befragten wollen mehr in ihreAltersvorsorge investieren. Besonders erfreulich an diesem Ergebnisist der große Stellenwert der Vorsorge bei den jungen Personenunter 30 Jahren", erklärt dazu Dr. Hans Peer, Vorstandvorsitzenderder Generali Versicherung. "Immerhin knapp ein Drittel der jungenMenschen denkt daran, heuer wieder mehr auf die hohe Kante zulegen. Aber auch für die Altersvorsorge wollen 18 Prozentder unter 30jährigen künftig mehr Geld in die Hand nehmen",so Peer.
Junge besonders investitionsfreudig Die Ausgabeabsichten der unter 30-Jährigen liegenin fast allen Bereichen deutlich über dem Gesamtschnitt.Nur im Bereich Bekleidung/Schuhe wollen die Jüngeren nichtso viel ausgeben wie Österreicher über 30 Jahre. 36Prozent der jungen Leute planen 2005 mehr fürs Wohnen auszugeben,30 Prozent wollen mehr Sparen und 27 Prozent mehr in die Aus-und Weiterbildung investieren. Verständlich ist der Wunschder 16- bis 30jährigen nach mehr Mobilität: 21 Prozentwollen für ein Auto in diesem Jahr mehr ausgeben.
Frauen sind sparsamer Auch zwischen den Geschlechtern sind deutliche Unterschiedebei den Ausgabeplänen 2005 zu erkennen. Frauen zeigen sichzumeist deutlich sparsamer als Männer. Die größtenUnterschiede liegen bei der Freizeit und den Hobbys. Hier planen22 Prozent der Männer, jedoch nur 8 Prozent der Frauen mehrGeld auszugeben. Eine ebenso deutliche Differenz von zehn Prozentpunktengibt es auch im Bereich Sparen: Während 23 Prozent der Männer2005 mehr sparen möchten, planen dies nur 13 Prozent derFrauen.
Bei den Anschaffungen im Wohnbereich liegt derUnterschied bei neun Prozentpunkten: 26 Prozent der Männerund nur 17 Prozent der Frauen wollen hier höhere Investitionentätigen.
Die repräsentative Umfrage wurde im Auftragder Generali vom Meinungsforschungsinstitut market unter 400 Personenab 16 Jahren durchgeführt.
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