Ein Fahrradverkauf übers Internet endete für einen Klagenfurter (40) in einer Katastrophe. Statt Geld aufs Konto fehlen dem Mann jetzt fast 3000 Euro auf selbigem.
Am Freitag, den 1. April, bot ein 40-jähriger Klagenfurter ein Kinderfahrrad im Internet zum Verkauf an und wurde via WhatsApp von einer Telefonnummer aus Venezuela kontaktiert. Der unbekannte Täter gab an, das Fahrrad zu kaufen und es via Boten abholen zu lassen. Die Bezahlung sollte über eine Bezahlplattform abgewickelt werden.
Auf Betrugsseite gelockt
Im Zuge des Vorgangs wurde das Opfer auf eine E-Banking Seite weitergeleitet und gab dort seine Kreditkarteninformationen an. Nach insgesamt sechs Fehlermeldungen - wegen angeblicher Falschangaben der Kreditkarteninformationen - wurde vom 40-Jährigen bemerkt, dass die Kreditkarte gesperrt war. Am Dienstag, den 5. April, bemerkte er, dass insgesamt sechs Abbuchungen in der Höhe von jeweils 460 Euro von seiner Kreditkarte durchgeführt und auf ein Konto in Frankreich überwiesen worden waren.
Das Geld ist für immer weg
Die Gesamtschadenshöhe beträgt 2760 Euro. Die Bank des Opfers teilte diesem mit, dass eine Rückerstattung nicht möglich sei. Ermittlungen ergaben, dass die angegebene Bezahlplattform eine Fake-/Betrugsseite war.
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