„Reif für die Insel“. Unter diesem Motto lädt die Stadt Hallein vom 27. bis 30. April alle Bewohner zu einer groß angelegten Bürgerbefragung. Gesucht sind Ideen, wie sich die Pernerinsel künftig besser nutzen lässt. Denn: Die Insel inmitten der Stadt ist einzigartig, fristet abseits der Festspiele aber oft ein Schattendasein.
„Alles ist erlaubt, von der Idee eines neuen Freibades auf der Pernerinsel bis zu ganz ausgefallenen Dingen“, sagt Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ). Die bestehenden Gebäude auf der Insel stehen allerdings nicht zur Debatte. Der Stadtchef legte sich gegenüber der „Krone“ jedoch schon vor einigen Wochen fest: „Es sollte auch eine Kulturinsel bleiben.“
Auf der Pernerinsel steht während der Befragung ein Ideenbüro. Zusätzlich gibt es Rundgänge über das Inselareal mit dem Stadthistoriker. Architekten und Stadtplaner stellen ihre Zukunftskonzepte für die Pernerinsel vor. Am 28. April steigt auf der Insel ein kleines Fest samt Live-Musik.
Im vergangenen Jahr wagte sich der Tennengauer Notar und Kunstmäzen Claus Spruzina mit seiner Vision an die Öffentlichkeit. Er wollte die Insel zu einem Kunst- und Technologiezentrum samt Uni-Campus umgestalten. Diese Idee steht nicht mehr zur Debatte – nun sind die Halleiner Bewohner am Wort.
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