Platzgummer sagte am Montagnachmittag, dass die Schweden wesentliche Teile der JoWooD erworben haben. Für die Altaktionäre wird es aller Voraussicht nach nichts geben. Auch die Quote für Gäubiger sei "ungewiss", so Platzgummer.
Mitte April waren Verhandlungen mit möglichen Investoren gescheitert, worauf das im Jänner beantragte Sanierungsverfahren für das schwer defizitäre steirische Computerspiele-Unternehmen hinfällig war.
Die Schweden übernehmen über den Computerspiel-Vertrieb Game Outlet den überwiegenden Teil des JoWooD-Vermögens in Österreich und 95 Prozent an der rumänischen Tochter SC Quantic LAB SRL. Das geht aus der Anzeige bei der Wettbewerbsbehörde hervor.
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